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Stabwechsel in der Südwestfalen Agentur

Die Südwestfalen Agentur GmbH hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. An der Spitze des Kontrollgremiums steht nun Dr. Karl Schneider, der Landrat des Hochsauerlandkreises. Er löst die Soester Landrätin Eva Irrgang ab. Der Vorsitz wechselt jährlich.

Für Landrätin Eva Irrgang endet ein abwechslungsreiches Jahr als Aufsichtsratsvorsitzende der Südwestfalen Agentur GmbH. "Das erste komplette Kalenderjahr der REGIONALE 2025 liegt hinter uns – mit vielen Gesprächen und noch mehr Ideen, die sich eingehend mit der Zukunft Südwestfalens beschäftigen. Dass wir schon 23 Projektideen auszeichnen konnten, zeigt, wieviel Bewegung im Prozess ist", sagte Irrgang anlässlich des Stabwechsels.
Eine weitere beeindruckende Zahl: Nunmehr 350 Unternehmen schieben durch ihre Mitgliedschaft im Verein "Wirtschaft für Südwestfalen" das Regionalmarketing ideell wie finanziell an. "Das sind noch einmal rund 40 Unternehmen mehr als im Vorjahr. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Branchen. Das spricht für den gemeinsamen Antrieb, die Vorzüge Südwestfalens nach außen zu tragen."

Doppelte Förderung von Bund und Land

Irrgang freute sich außerdem darüber, dass in den beiden Geschäftsbereichen der Agentur, Regionale Entwicklung und Regionalmarketing, neue überzeugende Konzepte entstanden sind und diese von Bund und Land gefördert werden. Im Regionalmarketing betrifft das das Projekt PERSPEKTIVE 2.0. Hierbei werden Schülerinnen, Schüler und Studierende auf ihre Perspektiven in Südwestfalen aufmerksam gemacht und in einem weiteren Schritt Pflegekräfte und Touristen als mögliche Neubürger und Fachkräfte gezielt angesprochen.

Die zweite angesprochene Förderung kommt aus Berlin und beträgt rund 13 Millionen Euro. "Das Bundesinnenministerium schenkt uns Vertrauen, um beispielhaft Smart-City-Strategien für den ländlichen Raum zu entwickeln. Das verdeutlicht auch, welchen Stellenwert Südwestfalen inzwischen hat", waren sich Irrgang und Schneider einig. Im Smart-City-Vorhaben geht es darum, Stadtplanung, Digitalisierung und die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger strategisch zusammendenken.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Dr. Karl Schneider, sieht 2020 als das Jahr, in dem Projekte und Entwicklungen der REGIONALE 2025 für die Bürgerschaft greifbarer werden. "Davon bin ich überzeugt. Das sagt mir auch meine Erfahrung aus der REGIONALE 2013. Wir werden nach und nach sehen, wohin die Reise geht – und sicher so auch noch einmal neue Ideen und Mitstreiter aktivieren." Deshalb werde es auch in diesem Jahr wieder einen "Tag der Dörfer" geben, um die Dorfaktiven und Ehrenamtler gezielt anzusprechen, versprach Schneider. Zudem werde das Südwestfalen Forum interaktiver ausgerichtet. "Unsere gemeinsame Aufgabe muss es sein, die Projekte zu den Menschen in der Region zu bringen, sie stärker einzubeziehen und die vielfältigen Entwicklungen erfahrbar zu machen."

Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH, dankte Landrätin Eva Irrgang für das kooperative Miteinander und freut sich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Dr. Karl Schneider. "Das enge Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft in Südwestfalen ist keine Selbstverständlichkeit. Wir alle möchten gemeinsam die Region weiterentwickeln und voranbringen. Das ist die Prämisse. Die Entscheidungen fallen daher auch in einem Wahljahr wie 2020 immer im Sinne der Region. Dafür sind wir dankbar."

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