13. Unternehmerinnenstammtisch - Storytelling im Marketing: Von der Idee zur strategischen und sinnvollen Umsetzung in den Social-Media-Kanälen

von Janne Hernandez Aragon

Die Aufmerksamkeit eines Menschen beträgt acht Sekunden, das ist eine Sekunde weniger als die von Goldfischen. Das richtige Geschichtenerzählen beziehungsweise das Storytelling ist für Unternehmen deshalb so wichtig. Es ist die Aufgabe der Unternehmen die Aufmerksamkeit ihrer Kunden in den ersten Sekunden zu gewinnen.

Zum 13. Unternehmerinnenstammtisch der Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ) haben sich Schmallenberger Unternehmerinnen getroffen. Die Referentin des Abends, Frau Katharina Rieland vom Unternehmen Kajado GmbH, stellte den Frauen die Methode “Storytelling” und die Umsetzung auf den Social-Media-Plattformen vor.

„Wir freuen uns sehr, dass wir zum 13. Unternehmerinnenstammtisch, nach einer langen Pause, endlich wieder in Präsenz zusammen sein dürfen und uns zu einem so relevanten Thema austauschen können“, begrüßte SUZ-Geschäftsführerin Katharina Behle-Suerbier die Unternehmerinnen zu Beginn und übergab das Wort an die Expertin für Digitale Kommunikation.

Geschichten zu erzählen ist wichtig: Die Geschichten im Kopf adaptiert man ins echte Leben. Denn „das Gehirn macht keinen großen Unterschied zwischen Realität und Fiktion“, so Katharina Rieland. In Geschichten probt man Szenarien, wie man sich der Welt nähert. Jedes Unternehmen hat seine Geschichte zu erzählen, deshalb sollte die eigene etwas Besonderes sein. Um die Aufmerksamkeit eines potenziellen Kunden zu ergattern, müssen vor allem Gefühle und Emotionen eine Rolle spielen. Wenn man als Unternehmerin die Geschichte über das eigene Unternehmen erzählt, muss man nicht unbedingt immer nur die Erfolge aufzeigen, sondern auch mal die Misserfolge. Denn auch die gehören zu der Geschichte dazu. Sie können eine neue Chance bieten und der Anfang eines neuen Aufschwungs sein.

Wenn man beginnt eine Geschichte zu erzählen, muss man zunächst das Ziel festlegen. Was möchte man mit einem Post, einer Kampagne oder einem neuen Produkt erreichen? Und, man muss sich im Klaren sein, warum man sich die Mühe eines Storytellings macht. Welcher Sinn steckt dahinter? Erst danach kann man beginnen die eigene Story in eine Struktur und Reihenfolge zu bringen.

Um das Besondere der eigenen Geschichte zu wahren, braucht man einen „Plot“. Diesen gibt es in jedem Hollywood-Film, sagt Katharina Rieland und fragt die Unternehmerinnen: „Wer ist in ihrem Unternehmen der unbekannte Held oder die Heldin? Waren Sie mal der Tellerwäscher und haben sie sich dann erfolgreich hochgearbeitet? Oder, stellt Ihr Unternehmen ein Produkt her, welches das Alltagsleben Ihrer Kunden vereinfacht?“.  Es entsteht ein reger Austausch: Die Frauen unterhalten sich und teilen ihre Erfahrungen im eigenen Unternehmen.  

 Im Anschluss an den Vortrag gibt Katharina Rieland den Unternehmerinnen noch viele nützliche Tipps für ein gutes Storytelling im Marketing auf dem Weg. Auch die Teilnehmerinnen teilten ihre ersten Erfahrungen und Tipps zu diesem Thema.

Den positiven Resonanzen ist zu entnehmen, dass der Abend sehr gelungen war. Die Frauen konnten viel aus dem Workshop lernen und mitnehmen.

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