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"Ich bin angekommen"

SauerlandKurier

Seit 100 Tagen sind Sie nun Geschäfts­führer des wirt­schafts­för­dernden Vereins in Schmal­len­berg. Wie sieht ihr Fazit aus?

Sascha Dorday: Zunächst muss ich sagen, dass ich zwischen den persönlichen und beruflichen Eindrücken unterscheiden muss, die aber allesamt positiv ausfallen. Denn zum einen bietet die Stadt Schmallenberg sehr attraktive Rahmenbedingungen und eine gute Lebensqualität. Auch für junge Familien. Und auch die Menschen, die ich bis jetzt kennenlernen durfte sind mir offen und sympathisch begegnet. Auf der beruflichen Seite stelle ich fest, dass die Bürotätigkeit in Schmallenberg sehr spannend und vielfältig ist. Ein großer Reiz besteht für mich darin, dass die Wirtschaftsförderung hier in Schmallenberg als Verein organisiert ist, der gemeinsam von der Unternehmerschaft, Banken und der Stadt getragen wird. Alles in allem haben mich und meine Familie die Region, die Stadt, die Menschen und auch das "Unternehmen Zukunft" überzeugt, so dass ich Ende November mit meiner Frau und unseren zwei Kindern nach Schmallenberg ziehen werde. Und ich muss sagen: ich bin angekommen, beruflich wie privat.
 
Wie sahen die ersten 100 Tage im "Unternehmen Zukunft" aus?

Sascha Dorday: Da ich als Kümmerer und Lotse die Unternehmer unterstützen will, habe ich zunächst vorrangig Firmen vor Ort besucht. Mit rund 70 habe ich mich bereits getroffen, und weitere werden folgen. Dabei wird es bei einem Firmenbesuch nicht bleiben. Of schließen sich Folgegespräche an, beispielsweise um Probleme der Unternehmen aktiv anzugehen. Auch bei Unternehmenserweiterungen, Fragen zu Fördermitteln, Existenzgründungen oder der Suche nach Kooperationspartnern stehe ich den Unternehmern zur Seite und bringe die Beteiligten an einen "runden Tisch", den ich dann auch begleite.

Wie sind diese persönlichen Gespräche von den Unternehmern aufgenommen worden?

Sascha Dorday: Die Unternehmer haben sich sehr gefreut, dass ich sie persönlich besucht, ihnen zugehört habe und sie Probleme ansprechen konnten. Das Interesse ist sehr groß, ins Gespräch zu kommen, was für mich eine Bestätigung ist.

In welche Projekte haben Sie sich bereits eingearbeitet beziehungsweise wollen Sie anregen?

Sascha Dorday: Zurzeit arbeiten wir an der Entwicklung einer "Dachmarke", dessen Ausgestaltung sich konkretisiert. Mit dieser Dachmarke sollen sich Touristik, Wirtschaft und Stadt gleichermaßen identifizieren und präsentieren. Weiterhin arbeiten wir an einer Unternehmer-Datenbank in Verbindung mit einem online Branchenverzeichnis. In Arbeit ist auch eine Gewerbeflächen- und Immobilien-Datenbank. Außerdem veranstalten wir regelmäßige Infoveranstaltungen, damit nicht nur die Unternehmer mit uns ins Gespräch kommen, sondern auch untereinander. Die nächste Infoveranstaltung ist bereits geplant. Sie findet zum Thema "Nachfolge" am 12. November statt. Und auch auf der Expo Real-Messe, der Gewerbeimmobilien-Messe in München, waren wir vertreten. Dort haben wir Schmallenberg als Wirtschaftsstandort präsentiert, interessante Gespräch mit Investoren geführt und auch regen Erfahrungsaustausch mit Kollegen betrieben. Wie sie sehen, hat sich bis jetzt einiges getan. Mit der neuen Führungsspitze haben wir die richtige Richtung eingeschlagen und eine gute Basis für die gesteckten Ziele geschaffen mit unseren Dienstleistungen und Angeboten zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Schmallenberg beizutragen und der heimischen Wirtschaft gute Rahmenbedingungen für den unternehmerischen Erfolg zu bieten, um die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Schmallenberg zu forcieren.Wir sind auf dem richtigen Weg.

Vielen Dank für das Gespräch.

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