Februar 2017

Luftaufnahme von Schmallenberg und Gleidorf

An dieser Stelle finden Sie die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Schmallenberg und Umgebung.

Arbeitsmarktdaten Januar 2017

Arbeitsmarktdaten Februar 2017

Agentur für Arbeit Meschede - Presse-Information vom 01.03.2017

Kein Wintereinbruch am Arbeitsmarkt im Februar

Ende Februar waren im Agenturbezirk Meschede-Soest 17.427 Personen ohne Beschäftigung, 109 Personen oder 0,6 Prozent mehr als im Vormonat. Das Ende von Berufsausbildungen sorgte für einen Anstieg bei den jüngeren Arbeitslosen. Eine ansteigende Arbeitskräftenachfrage setzt positive Trends.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest liegt die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen ebenso wie im Vormonat und auch im Vorjahresmonat bei 5,6 Prozent. Insgesamt sind im Agenturbezirk 17.427 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Dies sind 109 Personen oder 0,6 Prozent mehr als im Vormonat und 55 Betroffene oder 0,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Im Versicherungsbereich (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) werden aktuell 7.184 arbeitslose Personen betreut, das sind 64 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im Vormonat und 822 Männer und Frauen oder 12,9 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II)  blieb die Arbeitslosigkeit nahezu stabil.  Hier waren 10.243 Personen ohne Beschäftigung; 45 Person oder 0,4 Prozent mehr als im Vormonat und 767 Personen oder 7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit im Februar auf 1.851 Betroffene, 66 junge Männer und Frauen bzw. 3,7 Prozent mehr als im Januar. Im Vorjahresvergleich stieg die Zahl der jüngeren Arbeitslosen um 170 oder 10,1 Prozent.

Der Arbeitsmarkt im Hochsauerlandkreis (HSK):

Im Berichtsmonat Februar gab es im Hochsauerlandkreis 7.198 Arbeitslose; 43 Personen oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat und 161 Arbeitslose oder 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag bei 4,9 Prozent; 0,1 Prozentpunkt weniger als im Vormonat und 0,1 Prozentpunkt mehr als im Vorjahresvergleich.

„Wir können weiterhin einen sehr robusten Arbeitsmarkt beobachten“, kommentiert Oliver Schmale, Chef der Agentur für Arbeit Meschede-Soest die aktuellen Zahlen. „Die Arbeitskräftenachfrage ist im Februar wieder angestiegen. Insgesamt liegen unserem Arbeitgeberservice ein Fünftel mehr Stellen zur Besetzung vor als im Vorjahr.“

Beinahe alle Personengruppen profitierten vom Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat. Lediglich bei den schwerbehinderten Arbeitslosen gab es einen leichten Anstieg um 14 Personen oder 2,8 Prozent auf aktuell 522 Betroffene.

Im Versicherungsbereich (Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) stieg die Arbeitslosigkeit um 26 Personen oder 0,8 Prozent auf 3.157 Arbeitslose. Gegenüber dem Vorjahr waren das 304 Arbeitslose oder 10,7 Prozent mehr.

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Insgesamt waren im HSK 4.041 Frauen und Männer bei den Jobcentern registriert; 69 Personen oder 1,7 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich waren es 143 Personen oder 3,4 Prozent weniger.

Die im Vorjahresvergleich gestiegenen Zahlen der Arbeitslosen im Versicherungsbe-reich begründet sich dadurch, dass seit Jahresbeginn die sogenannten Aufstocker, das sind Personen, die parallel Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II beziehen, durch die Arbeitsagenturen und nicht wie bisher durch die Jobcenter betreut werden.

Die Arbeitskräftenachfrage im Hochsauerlandkreis wächst weiter. Mit 672 Stellen meldeten Arbeitgeber und Verwaltungen im Hochsauerlandkreis 198 Stellen bzw. 41,8 Prozent mehr als im Januar bzw. 26 Stellen oder 4 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres.

Insgesamt gab es im Hochsauerlandkreis 2.093 Stellen, die dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagenturen zur Besetzung vorlagen. Das waren 145 Stellen oder 7,4 Prozent mehr als im Januar bzw. 363 Stellen oder ein Fünftel mehr als im Februar des Vorjahres.