August 2017

Luftaufnahme von Schmallenberg und Gleidorf

An dieser Stelle finden Sie die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Schmallenberg und Umgebung.

Arbeitsmarktdaten August 2017

Arbeitsmarktdaten August 2017

Agentur für Arbeit Meschede - Presse-Information vom 31.08.2017

Im Berichtsmonat August suchten 16.430 Männer und Frauen eine neue Beschäftigung, 126 Personen oder 0,8 Prozent mehr als im Juli dieses Jahres. Der Vorjahresvergleich zeigt einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 533 Personen oder 3,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen liegt bei 5,2 Prozent; 0,2 Prozentpunkte geringer als im August 2016.

Zum sechsten Mal im aktuellen Ausbildungsjahr veröffentlicht die Agentur für Arbeit Meschede-Soest einen Zwischenstand zu der Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt:

Ein Plus bei den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern, sowie ein Rückgang bei den dazugehörigen Lehrstellen spiegeln die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt wider. Aktuell suchen noch 566 Mädchen und Jungen einen Ausbildungsplatz. Die Zahl der unversorgten Bewerber verringerte sich im Vorjahresvergleich um 15 (-2,6 Prozent). Demgegenüber stehen 883 unbesetzte Ausbildungsstellen, ein Anstieg von 106 Stellen oder 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest lag die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen im August auf Vormonatsniveau bei 5,2 Prozent und 0,2 Prozentpunkte niedriger als im August 2016.

Im Versicherungsbereich (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) ist die Arbeitslosigkeit um 50 Personen oder 0,8 Prozent auf insgesamt 6.119 Personen gestiegen. Im Vorjahresvergleich reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 315 Personen oder 4,9 Prozent.

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) werden aktuell 10.311 Personen betreut. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich hier in diesem Monat um 76 Personen oder 0,7 Prozent erhöht; im Vergleich zum Vorjahr sind es 218 Personen oder 2,1 Prozent weniger.

Der Arbeitsmarkt im Hochsauerlandkreis (HSK)

Im August ist die Arbeitslosigkeit im Hochsauerlandkreis gegenüber Juli 2017 leicht angestiegen; 110 Männer und Frauen bzw. 1,7 Prozent mehr waren von Arbeitslosigkeit betroffen; insgesamt waren im Berichtsmonat 6.650 Personen arbeitslos gemeldet. Im Vorjahresvergleich reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 353 Betroffene oder 5 Prozent.

Die Arbeitslosenquote im HSK bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag im August bei 4,5 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte geringer als im August des letzten Jahres.

Im Versicherungsbereich (Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) waren 34 Personen oder 1,3 Prozent mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als im Juli. Somit stieg die Gesamtzahl der Menschen ohne Arbeit auf 2.574. Im Vorjahresvergleich zeigte sich ein Rückgang um 280 Personen oder 9,8 Prozent.

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) sind derzeit 4.076 Männer und Frauen registriert. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich gegenüber Juli um 76 Personen oder 1,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind 73 Personen oder 1,8 Prozent weniger ohne Beschäftigung.

„Der Arbeitsmarkt im Hochsauerlandkreis ist weiter in einer guten Verfassung. Der Ausbildungsstart im September - und bis in den Oktober hinein – wird sich dazu noch einmal positiv auf die Entwicklung auswirken. Jugendarbeitslosigkeit nach Schulbesuch und zum Ausbildungsende wird - wie auch in den Vorjahren - sinken“, prognostiziert Oliver Schmale, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Meschede-Soest, zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Dem Arbeitgeberservice im Hochsauerlandkreis sind im August 702 neue zu besetzende Stellen gemeldet worden; ein Stellenangebot weniger als im Vormonat. Der Stellenbestand beläuft sich aktuell auf insgesamt 2.443 sozialversicherungspflichtige offene Stellen, im Vergleich zum Juli ist das eine Erhöhung um 44 Stellen oder 1,8 Prozent. Die positive Situation im Hinblick auf den Stellenmarkt zeigt sich auch beim Vorjahresvergleich mit einem Plus von 567 Stellenangeboten oder 30,2 Prozent.

Der Ausbildungsmarkt im HSK

Ende August suchten im Hochsauerlandkreis noch 278 junge Menschen einen Ausbildungsplatz zum Berufseinstieg in diesem Herbst. Gegenüber dem Vorjahr sind dies 75 Jugendliche oder 21,2 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Insgesamt sind noch 170 männliche Jugendliche vorgemerkt; die Berufswünsche entsprechen denen der Vorjahre: Kfz-Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenführer, aber auch für den Verkaufsbereich interessieren sich einige Jungen. Bei den 108 noch unversorgten Mädchen gibt es ebenfalls keine Veränderungen zu den Berufswünschen der Vorjahre: Verkäuferin, Kauffrau Büromanagement und medizinische Fachangestellte führen die TOP 10 der Berufswünsche an.

Gleichzeitig sind noch 410 Ausbildungsplätze zu vergeben, 40 Stellen oder 8,9 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich. Diese Stellen finden sich im Hotel- und Gaststättenbereich, als Hotelfachleute oder Köche, im Handel werden Verkaufsfachkräfte gesucht und auch im Handwerk sind noch Ausbildungsplätze für dieses Jahr vakant.

Agenturchef Oliver Schmale erläutert: „Zum jetzigen Zeitpunkt sollte niemand kapitulieren und die Suche nach der passenden Ausbildungsstelle oder dem passenden Auszubildenden aufgeben. Oftmals werden kurzfristig noch Stellen gemeldet, aber auch Bewerberinnen und Bewerber kommen spontan auf unsere Berufsberatung zu. Wer noch einen Auszubildenden oder einen Ausbildungsplatz für dieses Jahr sucht, den bringen wir jetzt zusammen“.

Hinweis:

Jugendliche, die die Angebote der Berufsberatung und der Ausbildungsvermittlung nutzen möchten, können sich unter der Rufnummer 0800 4 5555 00 zu einem Beratungsgespräch anmelden.

Arbeitgeber, die noch eine freie Ausbildungsstelle zu Verfügung stellen möchten, können diese beim Arbeitgeberservice unter 0800 4 5555 20 oder bei ihren persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in der Arbeitsagentur melden.

>>> zum Arbeitsmarktreport