April 2019

Luftaufnahme von Schmallenberg und Gleidorf

An dieser Stelle finden Sie die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Schmallenberg und Umgebung.

Arbeitsmarktdaten April 2019

Arbeitsmarktdaten April 2019

Agentur für Arbeit Meschede - Presse-Information vom 30.04.2019

Zahl der Arbeitslosen geht auch im April weiter zurück, mehr Ausbildungsstellen als Bewerber am Ausbildungsmarkt

Die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin positiv: Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest sank die Arbeitslosigkeit im Berichtsmonat um 270 Personen oder 1,9 Prozent. Aktuell sind 14.237 Männer und Frauen als arbeitslos registriert.

Der Ausbildungsmarkt bleibt ein Bewerbermarkt: 3.843 gemeldeten Ausbildungsstellen stehen 3.101 Bewerber gegenüber.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest sank die Arbeitslosigkeit bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen aktuell auf 4,5 Prozent; 0,1 Prozentpunkt niedriger als im Vormonat und 0,2 Prozentpunkte geringer als vor Jahresfrist.

Im Versicherungsbereich (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) wurden aktuell 5.620 arbeitslose Menschen betreut, das waren 265 Personen oder 4,5 Prozent weniger als im Vormonat und 284 Männer und Frauen oder 5,3 Prozent mehr als im April des Vorjahres.

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) sind 8.617 Personen bei den Jobcentern registriert; 5 Männer und Frauen oder 0,1 Prozent weniger als im Vormonat und 842 Personen oder 8,9 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

„Die wirtschaftliche Lage ist anhaltend positiv und die Auftragsbücher sind bei vielen Firmen gut gefüllt, so dass vermehrt Mitarbeiter gesucht werden. Für viele, die auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind, öffnet das neue berufliche Chancen“, freut sich Dr. Reinhard Langer, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Meschede-Soest. „Wir beobachten seit geraumer Zeit, dass es in manchen Berufen und Branchen immer länger dauert, bis fachlich passende Mitarbeiter gefunden werden. Wir setzen weiterhin verstärkt auf passende Qualifizierungen, um Arbeitsuchenden und Arbeitslosen neue Jobchancen zu ermöglichen“, ergänzt er.

Der Arbeitsmarkt im Hochsauerlandkreis (HSK):

Rückgang der Arbeitslosigkeit: Im April ist die Arbeitslosigkeit im Hochsauerlandkreis im Vergleich zum Vormonat um 188 Personen oder 3,1 Prozent gesunken; im Vergleich zum Vorjahr sind es 188 Arbeitslosen oder 3,1 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote sank sowohl im Vormonatsvergleich als auch im Vorjahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 3,9 Prozent.

„Der Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen im Hochsauerlandkreis geht weiter voran. Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig“, weiß Langer. „Der Aufbau der Beschäftigung, die Arbeitskräftenachfrage der Betriebe und die sinkende Arbeitslosigkeit verdeutlichen die Stabilität des Arbeitsmarktes im HSK“.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen – im Vorjahresvergleicht gesunken: Im Versicherungsbereich (Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) waren 2.363 Menschen ohne Arbeit, somit 145 Personen oder 5,8 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich zeigte sich eine Erhöhung von 103 Personen oder 4,6 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) waren 3.491 Männer und Frauen als arbeitslos registriert. Die Arbeitslosigkeit sank gegenüber Februar um 43 Personen oder 1,2 Prozent; erfreulicherweise waren es im Vorjahresvergleich 291 Personen oder 7,7 Prozent weniger.

Der Stellenbestand reduziert sich leicht: Im Berichtsmonat meldeten Arbeitgeber im Hochsauerlandkreis 569 neue zu besetzende Stellen; 43 Stellen oder 7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 63 Stellenangebote oder 12,5 Prozent mehr als im April 2018. Im Bestand an offenen Stellen gab es 2.833 Angebote; im Vorjahresvergleich ist das ein Minus von 14 Stellen oder 0,5 Prozent.

Der Ausbildungsmarkt im Hochsauerlandkreis:

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Hochsauerlandkreis bleibt weiterhin für die Bewerber günstig: 1.947 Ausbildungsstellen meldeten Betriebe und Verwaltungen seit dem 1. Oktober 2018, 44 Stellen weniger als im April des letzten Jahres. Gleichzeitig meldeten sich 1.739 Bewerber bei den Arbeitsagenturen im HSK, 80 Ausbildungssuchende weniger als vor einem Jahr. Das heißt, rein rechnerisch gibt es im Hochsauerlandkreis pro Bewerber rund 1,12 Ausbildungsstellen. 1.019 Bewerber sind bereits versorgt, sie haben eine Ausbildungsstelle oder eine Alternative gefunden. 720 Bewerber suchen weiterhin. Dem gegenüber stehen aktuell noch 951 unbesetzte Ausbildungsstellen.

„Unsere Fachkräfte der Berufsberatung haben zurzeit Hochkonjunktur, und auch bei unserem Arbeitgeberservice gehen laufend noch Ausbildungsplatzangebote für dieses Jahr ein. Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage möglichst zu schließen“. An die ausbildungsstellensuchenden Jugendlichen gewandt, appelliert Dr. Reinhard Langer: „Es gibt noch sehr attraktive Ausbildungsplätze zu besetzen, daher mein Aufruf an alle Mädchen und Jungen, die bislang noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben: Der Weg zur Berufsberatung lohnt sich“.

Hinweis: Jugendliche, die die Angebote der Berufsberatung und der Ausbildungsvermittlung nutzen möchten, können sich unter der Rufnummer 0800 4555500 zu einem Beratungsgespräch anmelden.

Arbeitgeber, die noch eine freie Ausbildungsstelle zu Verfügung stellen möchten, können diese beim Arbeitgeberservice unter der Rufnummer 0800 4 5555 20 oder bei ihren persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in der Arbeitsagentur melden.