Bildungsscheck

 

Die Qualifikation von Beschäftigten im UnternehmenBildungsscheck ist eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit am Markt. Um mehr Beschäftigten eine Weiterbildung zu ermöglichen, gibt es in Nordrhein-Westfalen den Bildungsscheck.


Seit dem 1. September 2013 hat das Arbeitsministerium das Bildungsscheck-Programm erweitert. Für zwei Jahre wird der Zuschuss für Fortbildungen zur Qualifikation von 500 Euro auf maximal 2.000 Euro erhöht. Das Sonderprogramm "Bildungsscheck NRW Fachkräfte (2013 bis 2015)" wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.


Mit dem Bildungsscheck werden private und betriebliche Weiterbildungsausgaben zur Hälfte (maximal bis zu 2.000 Euro) bezuschusst. Der Bildungsscheck kann von Beschäftigten, Berufsrückkehrenden, jungen Existenzgründern als auch von Unternehmen, die im Rahmen ihrer Personalentwicklung geeignete Qualifizierungen für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen benötigen, in Anspruch genommen werden.


Der Vergabe der Bildungsschecks geht immer eine Weiterbildungsberatung bei einer der Beratungsstellen der Region voraus. Die Beratungsstelle informiert und berät den Interessenten/ die Interessentin über geeignete Angebote und händigt ihm/ ihr den Bildungsscheck aus. Dieser wird dann bei einem anerkannten Bildungsträger eingelöst. Tipp: Fragen Sie den Bildungsträger zuvor, ob er Bildungsschecks akzeptiert.


Förderfähigkeit



Zum Empfang eines Bildungsschecks berechtigte Beschäftigte gelten:
  • Lohn- und Gehaltsempfänger
  • für das Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalem Recht Arbeitnehmern gleichgestellt sind:
    • geringfügig Beschäftigte (ohne andere Hauptbeschäftigung)
    • Beschäftigte in Mutterschaftsurlaub ohne Elternzeit
    • mithelfende Familienangehörige (ohne andere Hauptbeschäftigung)
    • mitarbeitende Betriebsinhaber / Existenzgründer in den ersten fünf Jahren nach Gründung
    • Berufsrückkehrende, die spezielle Bedingungen erfüllen
Ob der Bildungsscheck in Anspruch genommen werden kann, hängt allein vom Haupterwerb bzw. von der Haupttätigkeit und deren Bedingungen ab. Unter der Bedingung, dass das geringfügig bzw. geringfügig vergütete, das Teilzeit- oder befristete Beschäftigungsverhältnis die Haupt-  bzw. die einzige Beschäftigung darstellt, kann der Bildungsscheck in Anspruch genommen werden, und zwar auch von:
  • Altersruhegeld Beziehenden
  • geringfügig oder gering vergüteten Beschäftigten mit ergänzenden Leistungen nach dem SGB II
  • Praktikantinnen und Praktikanten, soweit das Praktikum im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung oder als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erbracht wird
  • mithelfende Familienangehörigen

Grundsatz
Die Beratung erfolgt ausschließlich im Hinblick auf berufliche Weiterbildung von Beschäftigten in Unternehmen/Arbeitsstätten in NRW (betrieblicher Zugang) oder Personen (individueller Zugang) mit Wohnsitz oder Arbeitsstätte in Nordrhein-Westfalen.

Betrieblicher Zugang (Das Unternehmen trägt den Eigenanteil der Weiterbildungskosten):

  • Beratung für Unternehmen mit mindestens einem und weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
  • Der Erhalt von bis zu 20 Bildungsschecks pro Unternehmen pro Kalenderjahr ist möglich.

Individueller Zugang (Der Interessent/ die Interessentin zahlt den Eigenanteil selbst):
  • Beratung für Beschäftigte und Berufsrückkehrende sowie für Existenzgründerinnen und Existenzgründer in den ersten fünf Jahren.


Personengruppen

Für die unter "Grundsatz" genannten Personen gilt, dass sie jährlich einen Bildungsscheck pro Zugang erhalten können. Ausgenommen hiervon sind Berufsrückkehrende und Existenzgründer, die nur über den individuellen Zugang einen Bildungsscheck pro Jahr erhalten können.

Folgende Personengruppen können keine Bildungsschecks erhalten:
  • Beschäftigte und Honorarkräfte der Weiterbildungsberatungsstelle, soweit diese die Beratung selbst durchführen oder Weiterbildungsanbieter für Kurse bei ihrem Beschäftigungsunternehmen.
  • Beschäftigte, die neben einem Einkommen aus einer geringfügigen oder gering bezahlten beruflichen Tätigkeit Leistungen nach dem SGB III erhalten (sog. ALG I-Empfangende).
  •  Beschäftigte im öffentlichen Dienst.


Zum Beratungstermin bringen Sie bitte immer einen gültigen Personalausweis oder Pass mit. Beim betrieblichen Zugang sind weitere Informationen erforderlich:

  • aktuelle schriftl. Unterschriftsvollmacht des Unternehmens, wenn Sie selbst nicht zeichnungsberechtigt sind
  • Betriebsnummer
  • Geschäftsführer (Vor- und Nachname)
  • Kontaktdaten des Unternehmens
  • Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, getrennt nach Geschlecht
  • Kammerzugehörigkeit
  • Anzahl der gewünschten Bildungsschecks
    • davon für Mitarbeiter der Zielgruppe (s.o.)
    • davon für Mitarbeiter, die nicht der Zielgruppe angehören


Hier finden Sie eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe.

Weitere Informationen sind unter www.bildungsscheck.nrw.de abrufbar.



Ansprechpartner



Betriebliche Bildungsscheckberatung

Frau Annabel Butschan

Frau Uta Kewes

Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V.
Oststraße 3
57392 Schmallenberg


Telefon: (02972) 961152

Private Bildungsscheckberatung

Martina Aberle

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH
Steinstraße 27
59872 Meschede

martina.aberle@hochsauerlandkreis.de
Telefon: (0291) 941457





Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds



 

 

 
Kontakt

Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ)
Oststr. 3
D-57392 Schmallenberg
Tel.: +49 (0)2972.9611-52
Fax: +49 (0)2972.9611-54

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