Bildungsscheck

 


Die Qualifikation von Beschäftigten im UnternehmenBildungsscheck ist eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit am Markt. Um mehr Beschäftigten eine Weiterbildung zu ermöglichen, gibt es in Nordrhein-Westfalen den Bildungsscheck.



Der Vergabe der Bildungsschecks geht immer eine Weiterbildungsberatung bei einer der Beratungsstellen der Region voraus. Die Beratungsstelle informiert und berät den Interessenten/ die Interessentin über geeignete Angebote und händigt ihm/ ihr den Bildungsscheck aus. Dieser wird dann bei einem anerkannten Bildungsträger eingelöst. Tipp: Fragen Sie den Bildungsträger zuvor, ob er Bildungsschecks akzeptiert.



Fördersteckbrief Bildungsscheck NRW

Regelungen für die Ausgabe von Bildungsschecks ab dem 05.01.2015:


Der neu gestaltete Bildungsscheck NRW richtet sich besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende. Die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung wird unterstrichen.


Betrieblicher Zugang zum Bildungsscheck NRW

Beim betrieblichen Zugang zum Bildungsscheck wird der Betrieb beraten und der Betrieb trägt den Eigenanteil.

  • Betriebsgröße: max. 249 Beschäftigte
  • Kurskosten: ab 500,- Euro
  • Anzahl: max. zehn Bildungsschecks im Zeitraum von zwei Klenderjahren
  • Zielgruppen: alle Beschäftigten (außer Öffentlicher Dienst)
  • Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- Euro pro Bildungsscheck

Individueller Zugang zum Bildungsscheck NRW

Beim individuellen Zugang zum Bildungsscheck NRW wird die bzw. der Beschäftigte selbst beraten und trägt den Eigenanteil.

  • Betreibsgröße: max. 249 Beschäftigte
  • Einkommen: zu versteuerndes Einkommen max. 30.000,- Euro, bei gemeinsam Veranlagten max. 60.000,- Euro
  • Kurskosten: ab 500,- Euro
  • Anzahl: ein Bildungsscheck im Zeitraum von zwei Kalenderjahren
  • Zielgruppen: alle Beschäftigten (außer Öffentlicher Dienst), Berufsrückkehrende
  • Selbstständige erhalten keine Bildungsschecks
  • Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- Euro pro Bildungsscheck


Wer kann einen Bildungsscheck erhalten?

Die Beratung erfolgt im Hinblick auf berufliche Weiterbildung von Beschäftigten in Unternehmen mit Arbeitsstätten in NRW (betrieblicher Zugang), von Beschäftigten mit Hauptwohnsitz oder Arbeitsstätte in NRW sowie von Berufsrückkehrenden mit Hauptwohnsitz in NRW (individueller Zugang).

1. Beschäftigte (Individueller Zugang)
Beratung für Beschäftigte von Unternehmen des Privatrechts mit mindestens einem und weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Stichtag: Tag der Beratung) und Berufsrückkehrende. Als zum Empfang eines Bildungsschecks berechtigte Beschäftigte im Sinne der Bildungsscheckförderung gelten:
  • Lohn- und Ghaltsempfänger bzw. -Empfängerinnen,
  • für das Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalem Recht Arbeitnehmern bzw. Arbeitnehmerinnen geleichgestellt sind,
  • geringfügig Beschäftigte,
  • Beschäftigte im Mutterschaftsurlaub ohne Elternzeit.

Von dem Empfang des Bildungsschecks ausgenommen sind Beschäftigte, die Leistungen nach dem SGB III erhalten (sog. ALG I-Empfänger bzw. -Empfängerinnen).

2. Unternehmen (Betrieblicher Zugang)

Beratung nur für Unternehmen des Privatrechts mit mindestens einem und weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Stichtag: Tag der Beratung).

Ausgeschlossen im Sinne der Bildungsscheckförderung sind Unternehmen

  • des öffentlichen Dienstes von Bund und Ländern, sowie juristische Personen des Privatrechts, an denen Bund oder Länder zu mehr als 50 % beteiligt sind,
  • bei sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts: a) Gebietskörperschaften (z.B. Gemeinden und Kreise), b) Verbandskörperschaften (z.B. Landschaftsverbände), c) Personenkörperschaften (z.B. Ärztekammern, Rechtsanwaltskammern, Universitäten), d) Realkörperschaften (z.B. IHK, Handwerkskammern),
  • als Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Sparkassen, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten) und
  • als Stiftungen des öffentlichen Rechts (z.B. Filmstiftung NRW).


Wer kann keinen Bildungsscheck erhalten?

  • Selbstständige,
  • Beschäftigte und Honorarkräfte der Weiterbildungsberatungsstelle, soweit diese die Beratung selbst durchführen,
  • Beschäftigte, die neben einem Einkommen aus einer geringfügigen oder gering bezahlten beruflichen Tätigkeit Leistungen nach dem SGB III erhalten (sog. ALG I-Empfängerinnen und -Empfänger),
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst


Zum Beratungstermin bringen Sie bitte immer einen gültigen Personalausweis oder Pass mit. Beim betrieblichen Zugang sind weitere Informationen erforderlich:

  • aktuelle schriftl. Unterschriftsvollmacht des Unternehmens, wenn Sie selbst nicht zeichnungsberechtigt sind
  • Betriebsnummer
  • Geschäftsführer (Vor- und Nachname)
  • Kontaktdaten des Unternehmens
  • Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, getrennt nach Geschlecht
  • Kammerzugehörigkeit
  • Anzahl der gewünschten Bildungsschecks


Hier finden Sie eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe.

Weitere Informationen sind unter www.bildungsscheck.nrw.de abrufbar.



Ansprechpartner



Betriebliche Bildungsscheckberatung

Frau Annabel Butschan

Frau Uta Kewes

Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V.
Oststraße 3
57392 Schmallenberg


Telefon: (02972) 961152

Private Bildungsscheckberatung

Martina Aberle

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH
Steinstraße 27
59872 Meschede

martina.aberle@hochsauerlandkreis.de
Telefon: (0291) 941457





Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds



 

 

 
Kontakt

Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ)
Oststr. 3
D-57392 Schmallenberg
Tel.: +49 (0)2972.9611-52
Fax: +49 (0)2972.9611-54

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